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Das Modul „Bindung – Grundlagen der Bindungstheorie“ ist in zwei Blöcke unterteilt:
im ersten Block findest Du alle Lerntexte und Lernvideos, die Du bearbeiten solltest. Im zweiten Block kannst du Dein Wissen überprüfen.
Starten wir mit der Lerneinheit. Über die beiden Pfeiltasten unten rechts erhältst Du ein Vollbild und kannst so komfortabel arbeiten.
Du kannst unten links in der Bearbeitungsleiste auswählen, welche Folie Du bearbeiten möchtest, wenn Du den Block in mehreren Sitzungen bearbeitest.
Und jetzt viel Spaß bei der Bearbeitung!
Weitere Themenbereiche zu „Grundlagen der Bindungstheorie“:
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[two_third]Zu Erziehungsfragen und Themen der Alltagsgestaltung gibt es im Internet eine Fülle von Angeboten. Doch nicht alle sind seriös. Bei uns finden Sie kompakt und mit fachlicher Qualität Themen, die uns Eltern interessieren. Sie sind inhaltlich fundiert und frei von kommerziellem Interesse. Drei Themenbereiche stehen Ihnen kostenlos zur Verfügung: Meine Beziehung zum Kind, Meine Zeit mit meinem Kind und Das Beste für mein Kind.
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Ein wichtiges Merkmal der Konzeption dieser Internetseite ist das Bekenntnis zu freien Bildungsressourcen (OER). Grundsätzlich sind alle Lerneinheiten unter einer Creative-Commons Lizenz frei nutzbar, die es auch anderen Plattformen und Bildungseinrichtungen erlaubt, auf unserem Lernpool kostenfrei zuzugreifen und Lerneinheiten für eigene Lernprogramme zu nutzen.
Erstellt in Zusammenarbeit mit Eltern, ExpertInnen aus der Eltern-Kind-Arbeit und MedienpädagogInnen.
Wir freuen uns über Kommentare und stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung!
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Die erste Zeit nach der Geburt des Kindes wird von vielen Familien als sehr aufregend und intensiv erlebt, der Alltag mit dem Baby ist geprägt von Neuem und Schönem, aber auch Stress und schlaflosen Nächten.
Immer wieder können auch Unsicherheiten und Zweifel auftauchen: Schließlich möchte jede Familie das Beste für ihr Kind – aber was ist „das Beste“? Muss ich mein Baby von Anfang an fördern, damit es sich gesund entwickelt?
In diesem Bereich lernen Sie die Bedeutung einer sicheren Bindung Ihres Babys zu seinen Bezugspersonen kennen und erfahren, wie sie diese festigen können. Eine sichere Bindung ist die Grundlage der Entwicklung und auch des späteren Bildungsverlaufs ihres Kindes, deshalb wird hier ein besonderer Schwerpunkt gelegt.
Im weiteren Verlauf des ersten Lebensjahres taucht dann in vielen Familien die Frage auf, wie das Baby weiter betreut werden soll. Bleibt ein Elternteil dauerhaft zu Hause? Möchten wir das Kind zu einer Tagesmutter oder in eine Krippe geben? Wie treffe ich die „richtige“ Entscheidung?
Beiträge dieses Bereichs bieten Ihnen die Möglichkeit, die Vor- und Nachteile der verschiedenen Betreuungsformen zu betrachten und für sich abzuwägen. Es gibt nicht DIE optimale Betreuung, die für alle Familien passt. Deshalb werden viele Fragen aufgeworfen und versucht, Orientierung bei dieser schwierigen Entscheidung zu bieten.
Gemeinsame Auszeiten sind auch Zeiten der Begegnung zwischen Eltern und Kindern. Der Wunsch nach Gemeinsamkeit ist groß, aber im Alltag geht die Gemeinsamkeit oft unter und wird zum Nebeneinander. Deshalb kann es hilfreich sein, wenn Eltern mit ihren Kindern für ihre gemeinsame Zeit Rituale festlegen.
Dafür ist zu überlegen, wann z. B. ein guter Zeitpunkt für bewusste und gelebte Gemeinsamkeit ist und wie wir uns diese Zeit der Gemeinsamkeit gestalten. Was passt zu uns? Was können wir auch gut umsetzen und leben? Wann ist wirklich Zeit für die gemeinsame Oase? Gemeinsame Auszeit in einer Oase kann die unterschiedlichsten Formen haben und ist sehr individuell. Sie ist abhängig von den Menschen, die sich in diese Oase begeben und von deren Zusammenspiel.
In einer gemeinsamen Oase müssen alle zu ihrem Recht kommen: Wer nicht gern vorliest, muss nicht vorlesen und wer nicht gern malt, muss auch nicht malen, sondern mag vielleicht lieber ein Puzzle legen.
Bei größeren Schulkindern kann eine gemeinsame Auszeit auch Kaffee- oder Teetrinken und gemeinsames Füße hochlegen bedeuten, ein kleines Kartenspiel oder Memory. Alles, was uns in unserem Alltagstrott anhält und für eine Weile zur Ruhe bringt, ist geeignet.
Der Rahmen kann sehr unterschiedlich sein, der Inhalt ist immer derselbe: gemeinsam Ruhe und Entspannung finden – nicht zufällig, sondern bewusst geplant.
Große und kleine Menschen haben heutzutage einen zu gut gefüllten Terminkalender. Im Tagesablauf hetzen Groß und Klein häufig von Termin zu Termin und vergessen dabei, inne zu halten und eine Pause zu machen.
Das Entdecken der Welt und das neugierige Erkunden der Umwelt ist für Kinder aufregend und spannend – mit Kita, Schule und noch Sportverein dazu wird es anstrengend. Viele Kinder stehen dann unter Strom und sind aufgedreht. Oftmals schaffen sie es nicht alleine, ohne Hilfe der Eltern, zu entspannen. Mit kleineren Kindern sind Yoga und Autogenes Training noch schwierig. Hier muss das Ausruhen „spielerisch“ geschehen. Ruhe zu erleben ist auch für kleine Menschen eine positive und wichtige Erfahrung. …
Oasen bedeuten nicht unbedingt, dass Kinder in dieser Zeit nichts tun, sondern dass sie etwas tun, bei dem sie sich entspannen können, zur Ruhe kommen und dadurch Kraft tanken. Anschließend kann dann wieder eine aktivere Phase folgen.
Wenn Kinder von der Kita oder der Schule nach Hause kommen, brauchen sie meistens ihre Oase. Manche Kinder gehen dann von selbst in ihr Zimmer und beschäftigen sich dort für eine Weile. Dies sollte von den Erwachsenen auch akzeptiert und respektiert werden. Für die Pause der Kinder lassen sich Zeiträume festlegen – wie lange benötigt mein Kind um auszuruhen und welche Art von Pause braucht mein Kind?
Das Kind ist nun im sogenannten „Vorschulalter“.
Spätestens jetzt werden alle Fähigkeiten erworben, die es zum Zeitpunkt der Einschulung haben sollte, um einen guten Start in das Schulleben zu bekommen.
Die Persönlichkeit der Kinder entwickelt sich in dieser Zeit sehr stark. Viele beginnen, sich von ihren Eltern noch ein Stück mehr abzulösen. Sie schaffen es nun auch, alleine kurze Wege ohne Begleitung zu gehen und kleine Aufträge zu erledigen. Durch die ausgereiftere Wahrnehmung ihrer Umgebung beginnen sie jetzt auch, alleine im Straßenverkehr zurechtzukommen. Durch diese Fähigkeit erweitern die Kinder in dieser Zeit ihren Radius auch außerhalb der Familie.
Die Phase, in der sie nicht zwischen Wirklichkeit und Fantasie unterscheiden konnten, ist um den sechsten Geburtstag herum beendet. Die Kinder können nun auch zum eigenen Vorteil lügen, wenn sie zum Beispiel etwas angestellt haben und nicht erwischt werden wollen. Sie achten in dieser Zeit sehr stark auf Gerechtigkeit und „melden“ jeden Regelverstoß durch andere.
Die meisten Kinder können spätestens an ihrem sechsten Geburtstag ihren Namen schreiben und haben ein Grundverständnis der Zahlen von 1-10.
Informationen zur Schulreife
Nach dem vierten Geburtstag beginnen die Kinder, eine sehr lebhafte Fantasie zu entfalten. Die nun recht weit entwickelte Sprache bietet ihnen unendliche Möglichkeiten, Geschichten zu erfinden. Manchmal ist es für die Kinder allerdings schwierig, zwischen Wirklichkeit und Einbildung zu unterscheiden und sie erzählen „Lügengeschichten“. Damit wollen sie allerdings nicht etwas zu ihrem Vorteil erreichen, sondern sie leben lediglich ihre Fantasie aus. Die Fähigkeit, zum eigenen Vorteil zu lügen, bildet sich erst im Laufe des nächsten Lebensjahres heraus.
Der Bewegungsdrang der Kleinen ist auch in diesem Lebensalter ungebrochen. Manchmal ist es sinnvoll, ihn in Bahnen zu lenken. Vielleicht macht Deinem Kind ja das Turnen in einem Sportverein Spaß?
Die Sprache entwickelt sich ebenfalls noch immer weiter. Bis zum 5.Geburtstag sollten alle Laute der Sprache richtig gebildet werden.
Im Kindergarten werden nun feste Freundschaften geknüpft und gewinnen immer mehr an Bedeutung. Kinder in diesem Alter lieben Rollenspiele und beziehen oft Alltagsgegenstände mit ein – aus einem Wäschekorb wird schnell ein Piratenschiff und aus dem Sofa ein Prinzessinnenschloss.
Informationen zum Thema „Spielen“
Das Laufen ist nach dem dritten Geburtstag nun soweit ausgereift, dass andere Fortbewegungsmittel interessant werden. Dreirad, Laufrad und Roller haben nun Hochkonjunktur. Auch das Klettern, Rennen Springen und Balancieren lieben die Kinder in diesem Alter. Durch all diese Fortbewegungsmöglichkeiten wird die Motorik der Kinder weiter trainiert.
Die Sprache macht ebenfalls weiter Fortschritte. Die Kinder beginnen immer kompliziertere Sätze zu bilden und sind nun auch in der Lage, über Dinge zu sprechen, die sie gerade nicht sehen wie beispielsweise Gefühle und Gedanken.
Spätestens jetzt beginnt für viele Eltern die Zeit des Loslassens. Die meisten Kinder kommen in den Kindergarten und wir müssen lernen, sie in fremde Hände zu geben. Viele Kinder bekommen nach dem Eintritt in den Kindergarten noch einmal einen großen Entwicklungsschub und beginnen Dinge zu tun, die sie vorher nicht konnten. Man hat das Gefühl, dass sie jeden Tag etwas Neues lernen. Die Kinder haben jetzt einen sehr großen Wissensdurst, der befriedigt werden will. Im Laufe des vierten Lebensjahres beginnen Kinder auch damit, ein Regelverständnis zu entwickeln. Sie verstehen nun Regeln und können sich daran halten.
Jetzt werden häufig auch Medien für die Kinder interessant. Vor allem das Interesse an Fernsehen und Handy nimmt bei Kindergartenkindern schnell zu.
Informationen zum Umgang mit Medien
Das dritte Lebensjahr ist die Hoch-Zeit der Trotzphase. Die Kleinen wollen gerne alles alleine machen, stoßen aber immer wieder an ihre Grenzen und bekommen dadurch einen kleinen oder auch großen Wutanfall. Sie versuchen immer wieder, ihren Kopf durchzusetzen und ihr Ziel zu erreichen.
Wie alle Phasen in der Entwicklung eines Kindes, ist auch diese sehr wichtig, auch wenn sie von vielen Eltern als eine sehr anstrengende Zeit beschrieben wird. Kinder lernen so den Umgang mit ihren Gefühlen und wie sie diese regulieren können.
Nach dem zweiten Geburtstag geht die Explosion der Sprache weiter. In der Mitte des dritten Lebensjahres kann das Kind etwa 200 Wörter sprechen. Sehr beliebt zur Erweiterung des Wortschatzes sind in diesem Alter die „Warum-Fragen?“. Diese sind für uns Eltern manchmal anstrengend, aber sie sind sehr wichtig, um die Sprachentwicklung voranzutreiben. Die Kinder beginnen jetzt auch mit Sprache zu experimentieren und lieben Reime und Quatschwörter.
Der Fortschritt der Sprache ermöglicht es den Kindern nun auch Kontakt zu anderen Kindern aufzubauen. Spielten sie bisher hauptsächlich alleine oder mit den Eltern, so beginnen sie nun Interesse an Gleichaltrigen zu zeigen. Ein wichtiger Schritt ist nun auch die Fähigkeit zu teilen, die immer wieder angewandt wird.
Die motorischen Fähigkeiten entwickeln sich ebenfalls weiter, auch wenn die Fortschritte jetzt viel feiner und somit nicht mehr so auffällig sind. Die Handmotorik wird zum Beispiel gezielter und die Kinder haben nun häufig Freude am Malen. Auch der Gang wird sicherer und Klettern und Balancieren werden interessant.
In das dritte Lebensjahr fällt meist auch die Entwicklungsstufe des „Sauberwerdens“. Die Kinder beginnen Kontrolle über ihre Ausscheidungen zu erlangen und es wird möglich, sie von der Windel zu entwöhnen.
Informationen zur Sauberkeitserziehung
Aus dem Baby wird nun ein Kleinkind und das merkt man nach dem 1.Geburtstag ganz deutlich. Die Kleinen werden nicht nur mobiler, sie wollen jetzt auch immer mehr selbst machen, wie beispielsweise essen oder Schuhe anziehen.
Überall beginnen die Kinder nun ihre Fähigkeiten auszuprobieren. Das heißt für uns Eltern: Geduld haben und machen lassen, aber in der Nähe bleiben und für die Sicherheit sorgen. Nur so können unsere Babys sicher ihre Welt erobern und Neues lernen.
Was Kleinkinder in diesem Alter antreibt, ist die ungebremste „Entdeckerfreude“. Alles ist neu und spannend. So kann ein kleiner Spaziergang um die vier Ecken ein paar Stunden dauern, weil jeder Stein und jeder Grashalm genau unter die Lupe genommen werden muss. Diese Entdeckerfreude können die Kleinen aber nur ausleben, wenn sie genau wissen, Mama und Papa sind bei mir. Deswegen tritt auch in dieser Zeit das sogenannte „Fremdeln“ immer mal wieder auf. Die Kinder verhalten sich auch bekannten Personen wie beispielsweise Oma und Opa gegenüber ablehnend und ängstlich. Aber das ist nur eine Entwicklungsphase und geht bald wieder vorüber.
Auch die Sprache entwickelt sich in dieser Lebensphase rasant. Bis zum 2.Geburtstag nehmen die Wörter, die das Kind sprechen kann, explosionsartig zu und viele beginnen bereits damit, kleine Sätze zu bilden.
Einfache Regeln werden nun verstanden und auch mehr oder weniger befolgt. Die Kinder versuchen nun, ihre Grenzen auszutesten. Es ist wichtig, spätestens jetzt Familienregeln auszustellen – vielleicht ist es nun auch interessant für Dich, einen Elternkurs zu besuchen?
(zum Beispiel: http://www.kess-erziehen.de/)
Buchideen: http://www.kinderbuch-couch.de/