Kategorie: Broschüren

Für die neue Praxishilfe „Schöpfung bewahren! Zugänge eröffnen, gemeinsam handeln – Erprobte Konzepte für die Arbeit mit Familien im kirchlichen Kontext“ des Zentrums Bildung hat das engagierte Redaktionsteam Formate aus der Familienarbeit gesammelt. Diese zeigen, wie es gelingen kann, Familien, Eltern, Kindern und Jugendlichen einen Zugang zur Natur zu ermöglichen und mit allen Sinnen Gottes Schöpfung zu erfahren und verstehen zu lernen. „Man liebt nur, was man kennt, und man schützt, was man liebt“ (Konrad Lorenz).“ 

Die Broschüre zeigt Möglichkeiten auf, wie Familien im Alltag einen Beitrag zum Schutz der Schöpfung leisten können und welche Formate sich für die Arbeit in Kirchengemeinden, Nachbarschaftsräumen und Dekanaten, Familienzentren usw. eignen.

Insgesamt bietet die Broschüre viele detailliert beschriebene und sofort umsetzbare Praxisbeispiele, u.a. zu den Themen Aktionstage, Gottesdienste / Andachten, Familienfreizeiten und animieren zur Umsetzung vor Ort. Auch einzelne Bausteine, kreative Ideen und Spiele, die bestehende Formate ergänzen können, finden sich in der Broschüre.

Die Praxishilfe steht als Download zur Verfügung.

Da auch wir sparsam mit Papier, Wasser und Druckfarbe umgehen wollen, stehen die Materialien nur als Download zur Verfügung. So können diese nach Praxisbeispielen sortiert komfortabel als PDF heruntergeladen werden.

Einzelbeiträge zum Download:

Aktionstage

1. Verletzte Erde – Gemeinsam handeln und heilen (Irmi Rieker)

2. Wie schön ist das denn!? Gottes Welt bewundern und bewahren – Kirchentag für Groß und Klein (Katja Folk, Christian Hilsberg)

Halbtages-/Tagesveranstaltungen

3. Waldbaden für Groß und Klein – Schöpfung erleben mit allen Sinnen (Sabine Allmenröder)

4. Waldentdecker und Waldentdeckerinnen: „Besuch der Waldkönigin“ (Stefanie Berger)

5. Familiennachmittag „Bunt wie ein Regenbogen“ (Regina Reitz)

6. SonntagsFamilien – Rund um den Apfel (Gaby Deibert-Dam)

7. Gottes wunderbare Welt – Ein Wandertag für Groß und Klein zu Versen von Psalm 19 (Anke Thüringen)

8. Kanu-Aktionstag „Familie in einem Boot“ (Holger Schäddel)

9. Gemeindehaustour – Mehrtägige Radtour für Familien (Antje Sandrock-Böger)

10. „Schätze am Wegesrand“ – Kräuterwanderung für Groß & Klein (Linda Dahmen)

Gottesdienste | Andachten

11. Schöpfungstags-Gottesdienst „Die Erde spricht“ (Stefanie Berger)

12. Schöpfungsgottesdienst „unterwegs“ mit Psalm 104 (Dr. Nicole Metzger)

13. Erntedank-Gottesdienst: Vom Korn zum Brot (Sabine Allmenröder)

14. Erntedank-Familiengottesdienst „Alles Leben kommt aus dem Wasser“ (Gaby Deibert-Dam)

15. Mini-Gottesdienst „Danke für die Kartoffeln“ (Gaby Deibert-Dam)

16. Fairer Brunch-Gottesdienst für Familien (Gaby Deibert-Dam)

Familienfreizeiten

17. Im Grünen – Familienfreizeit (Gaby Deibert-Dam).

Fortlaufende Angebote

18. #gemeinsam beeten (Sophie Schramm)

19. Zu gut für die Tonne: Fairteiler-Schrank auf dem Kirchhof (Caro Jendricke)

Bausteine

20. Barfuß unterwegs (Regina Reitz)

21. Eichhörnchenspiel (Regina Reitz)

22. Pflanzenbilder und/oder Blumenkarten herstellen (Regina Reitz)

23. Tattoos aus Naturmaterialien (Regina Reitz)

24. Waldkunst – Aktionen im Wald (Antje Sandrock-Böger)

25. Blätter hören (Regina Reitz)

26. Blumen- und Pflanzenmärchen (Regina Reitz)

27. Wir bauen ein Insektenhotel oder einen Insektenstab (Antje Sandrock-Böger)

28. Familientag „Abenteuer im Wald“ (Linda Dahmen)

29. Müll ist nicht gleich Müll (Antje Sandrock-Böger)


Kontakt:
Marie-Luise Fahr
Referentin für die Arbeit mit jungen Familien, Fachberatung Familienbildungsstätten der EKHN 
Zentrum Bildung und Gesellschaft der EKHN
Heinrichstraße 173, 64287 Darmstadt
marie-luise.fahr@ekhn.de 

Kategorie: Broschüren


Überall Müll. In den Straßen, den Parks, dem Wald. Zum einen sieht es furchtbar aus – zum anderen ist der Müll gefährlich für Natur und Tiere. Vögel fressen Plastik, kleine Tiere verletzen sich an Glas und Konservendosen oder ersticken in Plastiktüten. Und eigentlich wäre es so einfach: Jede*r nimmt die Verpackungen wieder mit. Um beim Spazierengehen oder mit Gruppen dafür zu sensibilisieren und sogar den liegen gebliebenen Müll einzusammeln, gibt es folgende spielerische Ideen: Müllbingo, Müllrallye, Chaosspiel zum Thema Müll.



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Der Wald ist ein faszinierender Lernort, in dem sowohl Kinder als auch Erwachsene viel entdecken und ausprobieren können. Hier bietet sich z. B. HessenForst als Kooperationspartner für Angebote mit Familien an. HessenForst gestaltet waldpädagogische Veranstaltungen im Sinne der „Bildung für nachhaltige Entwicklung”. Pädagogisch geschulte Mitarbeiter*innen gestalten dabei das Angebot und lassen den einzigartigen Naturraum Wald für Groß und Klein zum Erlebnis und Abenteuer werden. Der unmittelbare Kontakt mit Pfl anzen, Tieren und der Aufenthalt im Wald machen neugierig auf alle natürlichen Vorgänge – Waldpädagogik wirkt nachhaltig.



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Insekten finden immer weniger Möglichkeiten, um ihre Eier abzulegen oder zu überwintern. Deshalb werden gute Insektenhotels gebraucht.

Hier noch ein paar Links zum Bau eines Insektenhotels:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/insekten-helfen/00959.html

https://www.bund-naturschutz.de/oekologisch-leben/tieren-helfen/insektenhotel-selber-bauen

https://www.bund-hessen.de/tipps/detail/tip/bauanleitung-insekten-nisthilfe/

https://www.geo.de/geolino/basteln/13490-rtkl-basteltipp-insektenhotel


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Draußen in der Natur Zeit verbringen und Pfl anzen kennenlernen. Durch Geschichten zu charakteristischen Merkmalen können diese wiedererkannt und benannt werden. Während des Vorlesens werden die Pfl anzen in ihrer natürlichen Umgebung angeschaut, berührt, an ihnen gerochen und z.B. mit Zapfen oder Gänseblümchen auch kreativ gearbeitet. Viele unserer Sinne sind beteiligt. Die Geschichten sind kurzweilig, lehrreich, spannend oder informativ. Gott spricht und handelt hier manchmal ganz selbstverständlich.



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„Da klopft jemand mit einem Riesenast an einen Baum“, rät ein Vater mit geschlossenen Augen und wartet dann mit weiterhin geschlossenen Augen, was die anderen aus der Runde gehört haben. Zum Schluss öffnen alle die Augen und schauen, mit welchem Gegenstand aus dem Wald der siebenjährige Silas das Geräusch erzeugt hat.
Beim Auswählen eines Gegenstands, mit dem ein Geräusch erzeugt werden soll, erkunden die Teilnehmenden die Umgebung. Im Kreis kommen alle zur Ruhe und konzentrieren sich mit geschlossenen Augen auf das jeweilige Geräusch. Es ist immer überraschend und beeindruckend, aus welcher Entfernung das Zerreiben von trockenen Blättern zu hören ist oder welche Geräusche man mit Zapfen machen kann.



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Die Gruppe sitzt am Boden im Kreis. Vor ihnen die gesammelten Schätze: Steine, Zapfen, Blätter, Eicheln, Stöckchen. Manche fangen einfach an, andere diskutieren: „Wie groß soll das Mandala werden? Was soll wohin, was passt zu was?“ Mit Feuereifer, glühenden Wangen entstehen wunderschöne Mandalas aus Naturmaterialien.



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Viele Kinder lieben Tattoos und sie machen vieles gerne selbst. Beim Gestalten mit Naturmaterial kann dies gleichzeitig geschehen. Bei der Suche nach Materialien wird die Umgebung intensiv wahrgenommen und sich mit der Frage beschäftigt, was abgepflückt werden darf, was nicht und warum. Hierbei braucht es die Begleitung Erwachsener. Nach dem Sammeln sprudeln die Ideen und werden kreativ umgesetzt. Am einfachsten werden die Tattoos zu zweit gestaltet. Es geht darum, selbst etwas Schönes für andere zu schaffen und dann auch selbst etwas Schönes bekommen.



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Die Schönheit eines Ortes und der Natur wahrnehmen und ein kleines Naturkunstwerk herstellen,wie z.B. Pflanzenbilder und/oder Blumenkarten. Dies kann mit einer Fragestellung der einer Aufgabe verbunden sein oder einfach aus Freude an der Gestaltung geschehen. Die Suche von Naturmaterialien für ein eigenes Werk bietet die Möglichkeit, einen Ort und die Pflanzenwelt dort bewusst wahrzunehmen.



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In der Rolle eines Eichhörnchens erleben die Teilnehmer*innen ein ganzes Eichhörnchen-Jahr mit Futtersuche, Kobelbau und Winterruhe. Spielerisch werden mit viel Bewegung und Spaß die Zusammenhänge in der Natur deutlich. Das Eichhörnchenspiel kann für sich selbst stehen.
Es können aber auch Inhalte gezielt aufgegriffen und vertieft werden, wie z.B. Themen, die die Kinder selbst erkennen und benennen: „Dann hat das Eichhörnchen Hunger, wenn es keine Nuss mehr findet“, „Da wächst dann ein Nussbaum, wo ich die Nuss nicht mehr finde“. Weitere Möglichkeiten bietet der Bezug zu den Jahreszeiten oder zu Verhaltensweisen des Eichhörnchens.



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Barfußlaufen auf unterschiedlichen Böden und Materialien, wie z. B. Wiese, Kiesweg, Waldboden, Sand, Holz oder Kiesel, bietet ein spannendes Naturerlebnis. Es fördert die Sinneswahrnehmung, die Geschicklichkeit und macht Spaß. Wir erleben die direkte Verbindung zu dem Boden, auf dem wir stehen und gehen.

Dazu braucht es keinen vorhandenen und fest installierten Pfad. Es ist spannend und überraschend, was unsere nackten Füße auf Böden spüren, die wir mit
Schuhen oft gegangen sind. Wir spüren Dinge, die wir zuvor mit offenen Augen nicht wahrgenommen haben.
Eine Sinneswahrnehmung mit den bloßen Füßen ist für viele Menschen ungewohnt und manchmal sogar eine Herausforderung. Wenn der Weg mit geschlossenen
oder verbundenen Augen gegangen wird, erhöht sich die Intensität der Erfahrung. Wichtig sind hier ausreichend Zeit, eine ruhige Atmosphäre und gegenseitiges
Vertrauen.
Die Aktion muss an den Ort, die Gruppe und die zur Verfügung stehende Zeit angepasst werden



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Kirchengemeinden sollten aktiv an der Bewahrung oder vielleicht in diesen Zeiten sogar besser Rettung der Schöpfung arbeiten. Dazu gehört auch ein wertschätzender Umgang mit Lebensmitteln. In Deutschland werden jedes Jahr ungefähr 11 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle produziert. Viele davon wären vermeidbar.



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