Kategorie: Feste und Feiern

Einmal im Jahr hat jede/r einen ganz besonderen Tag: den Geburtstag. So ein Ehrentag soll entsprechend gefeiert werden. Hier findest Du einige Ideen und Anregungen rund um den Geburtstag.

Geburtstag mit der Familie

  • Die Familie weckt das Geburtstagskind morgens mit Kerzen und einem Geburtstagslied.
  • Ein dekorierter Geburtstagstisch mit Geschenken wird am Vortag vorbereitet; das Geburtstagskind wird mit verbundenen Augen dorthin geführt.
  • Der Essplatz des Geburtstagskindes wird mit Blumen dekoriert.
  • Das Geburtstagskind darf an diesem Tag das Essen und den Tagesablauf bestimmen.
  • Auf dem Geburtstagskuchen sind Kerzen, die das Alter des Geburtstagskindes angeben und die das Kind beim Feiern ausblasen muss.
  • Der Kindergeburtstag sollte altersgemäß gefeiert werden – nicht zu viele Gäste, um das Geburtstagskind nicht zu überfordern.

Checkliste für den Kindergeburtstag

  • Wieviele Kinder kommen?
  • Wie sieht die Einladung aus? Kann das Kind sie selbst gestalten?
  • Wann ist der Anfang, wann das Ende der Feier?
  • Wird zu Hause gefeiert oder extern?
  • Getränke und Essen?
  • Welchen Geburtstagskuchen? Mit Kerzen?
  • Sind Allergikerkinder unter den Gästen?
  • Was muss vorbereitet werden? Vorbereitungszeit?
  • Soll es bei Gewinn-Spiele mit Preisen geben?
  • Was tun, wenn das Wetter nicht mitspielt?
  • Wer hilft bei der Vorbereitung und den Spielen?
  • Telefonnummer der Kinder für den Notfall?

Spiele

Auf einem Kindergeburtstag können verschiedene Kinderspiele veranstaltet werden, z.B. Topfschlagen, Sackhüpfen, Eierlaufen, Reise nach Jerusalem, Armer schwarzer Kater oder auch Scharade.

Je nach Alter der Kinder kann alternativ auch eine Schnitzeljagd oder eine Schatzsuche angeboten werden, bei der die Kinder verschiedene Stationen mit Aufgaben und Spielen haben und am Ende etwas (meistens eine „Schatztruhe“ mit Süßigkeiten) finden müssen. Bei manchen Geburtstagsparties werden auch Sportolympiaden veranstaltet. Beliebt sind auch Übernachtungsparties mit vorangegangener Nachtwanderung oder Themenparties (z.B. Ab in den Dschungel, Einmal um die Welt, Willkommen in der Märchenwelt, ..)

Themenfeste

Geburtstage werden häufig an einem bestimmten Thema orientiert ausgerichtet, etwa als Indianer-, Gespenster-, Prinzessinnen-, Zauberer- und Hexenfest. Dabei wird beispielsweise zu entsprechender Verkleidung angeregt oder Kinder werden während der Feier geschminkt, der Kuchen wird entsprechend dekoriert, oder es werden während des Festes auf das Themen bezogene Bastelarbeiten angefertigt und Spiele gespielt.

Geburtstagslieder

  • Happy Birthday to you
  • Hoch soll er/sie leben
  • Wie schön, dass du geboren bist….

Geburtstagslied: Kräht der Hahn (Melodie: Kommt ein Vogel geflogen)

Kräht der Hahn früh am Morgen,
kräht er laut und kräht er weit:
“Guten Morgen, Maximilian, dein Geburtstag ist heut!
Guten Morgen, Maximilian, dein Geburtstag ist heut!”

Kommt das Häschen angesprungen,
macht ein Männchen vor Freud:
“Guten Morgen, Maximilian, dein Geburtstag ist heut!
Guten Morgen, Maximilian, dein Geburtstag ist heut!”

Kommt das Eichhörnchen herunter:
“Wenig Zeit, wenig Zeit!
Guten Morgen, Maximilian, dein Geburtstag ist heut!
Guten Morgen, Maximilian, dein Geburtstag ist heut!”

Und der Kuchen auf dem Tische
macht sich dick und macht sich breit:
“Guten Morgen, Maximilian, dein Geburtstag ist heut!
Guten Morgen, Maximilian, dein Geburtstag ist heut!”

Und der Vater und die Mutter
Alle Kinder alle Leut’
“Guten Morgen, Maximilian, dein Geburtstag ist heut!
Guten Morgen, Maximilian, dein Geburtstag ist heut!”


Kontakt:
Marie-Luise Fahr
Referentin für die Arbeit mit jungen Familien, Fachberatung Familienbildungsstätten der EKHN 
Zentrum Bildung und Gesellschaft der EKHN
Heinrichstraße 173, 64287 Darmstadt
marie-luise.fahr@ekhn.de 

Kategorie: Feste und Feiern

Fasching und Fastenzeit sind zwei gegensätzliche Zeitabschnitte:

Im Fasching stehen ausgelassenes Feiern, Spaß und Fröhlichkeit im Mittelpunkt.

Anregungen für das Familienleben:

  • Faschingskostüm selbst gestalten
  • gemeinsam überlegen: was verbinde ich mit dieser Verkleidung, warum möchte ich in diese Rolle schlüpfen
  • fröhliche Lieder singen, die zur Verkleidung passen
  • Faschingsgebäck backen

Die Fastenzeit hingegen lädt ein zu Besinnung, Einschränkung, Ruhe und Einkehr. Die Fastenzeit beginnt mit dem Aschermittwoch und erstreckt sich bis zum Karsamstag. Sie dauert 40 Tage und dient zur Vorbereitung auf das Osterfest.

Anregungen:

  • gemeinsam überlegen: auf was könnten wir verzichten
  • bewusste Ruhetage einlegen

Kontakt:
Marie-Luise Fahr
Referentin für die Arbeit mit jungen Familien, Fachberatung Familienbildungsstätten der EKHN 
Zentrum Bildung und Gesellschaft der EKHN
Heinrichstraße 173, 64287 Darmstadt
marie-luise.fahr@ekhn.de 

Kategorie: Feste und Feiern

Ostern ist das Hauptfest der Christen: Es ist der Abschluss der Karwoche und die Feier der Auferstehung Jesu. Das Osterfest ist von allen christlichen Festen das erste und ursprünglichste. Es gibt viele beliebte Bräuche dazu: Osterhasen und Ostereier kennt jeder, oft werden Ostersträuße geschmückt, in manchen Gegenden gibt es Osterfeuer.

An Ostern gedenken Christen der Auferstehung Jesu. Dem Osterfest voraus geht die Karwoche. Die Karwoche ist die Woche unmittelbar vor Ostern. Das Wort „Kar“ kommt vom althochdeutschen „Kara“ und bedeutet „Klage, Sorge, Kummer, Trauer“. Es ist für Christen die Woche des Leidens und Sterbens Jesu.

Am Beginn – dem Palmsonntag – wird in der Bibel vom Einzug Jesu in Jerusalem erzählt, wo die Menschen ihm zujubelten. Sie schwangen Palmzweige und feierten ihn wie einen König.

Der Gründonnerstag erinnert an das letzte Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern feierte. Nach dem Abendmahl wurde Jesus verraten, gefangen genommen und es beginnt sein Leidensweg bis hin zum Tod am Kreuz. Der Karfreitag ist der Gedächtnistag an das Leiden und Sterben von Jesus. Der Karsamstag ist der Tag der Grabesruhe. Nachdem Jesus am Kreuz starb, wurde sein Leichnam in ein Felsengrab gelegt. In der Nacht des Karsamstags beginnt Ostern, ein großes Freudenfest für gläubige Christen.

„Christus starb für unsere Sünden. Er wurde begraben und auferweckt am dritten Tage. Er erschien dem Petrus und danach den zwölf Aposteln“ (1 Kor. 15,3-5)

Anregungen für das Familienleben:

  • einen gemeinsamen Spaziergang durch die Natur machen; bewusst den endenden Winter (Tod) und den beginnenden Frühling (Auferstehung) nachspüren
  • zusammen Ostereier färben
  • Osterhasenspiel: Es werden ein oder zwei Jäger gewählt, die versuchen müssen, Osterhasen zu fangen. Die Osterhasen tragen bunte Bänder am Hosenbund. Die Jäger müssen so viele Bänder wie möglich erwischen. Der Osterhase, der als letzter noch sein Band hat, gewinnt.
  • Osterlämmchen backen
  • Osterkerze gestalten als Zeichen, dass Licht ins Dunkel strahlt
  • gemeinsames Osterfrühstück mit schön gedecktem Tisch (in der Großfamilie, mit den Nachbarn etc.)
  • Ostergeschichten erzählen oder aus der Kinderbibel vorlesen
  • Osternester verstecken und suchen
  • das neue Leben ins Haus holen: blühende Zweige, Frühlingsboten.

Kontakt:
Marie-Luise Fahr
Referentin für die Arbeit mit jungen Familien, Fachberatung Familienbildungsstätten der EKHN 
Zentrum Bildung und Gesellschaft der EKHN
Heinrichstraße 173, 64287 Darmstadt
marie-luise.fahr@ekhn.de 

Kategorie: Feste und Feiern

Das Erntedankfest wird an dem ersten Sonntag im Oktober gefeiert. Im religiöse Sinn wird Gott, dem Geber aller Gaben, für die Ernte gedankt; doch auch für den Lebensunterhalt, den Arbeitsplatz, die gesicherten Lebensumstände. Erntedank kann auch ein Dankfest für die schönen Erfahrungen im Leben sein.

 Anregungen für das Familienleben:

  • gemeinsam einen Obstsalat machen aus Früchten der herbstlichen Ernte
  • Besuch eines Bauernhofes
  • einen Topf von außen bemalen und einen Samen einpflanzen zur Beobachtung des Wachstums
  • Dank- und Tischgebet sprechen
  • Haustür mit einem Erntekranz verzieren
  • gemeinsam überlegen, wie Eltern und Kinder die Schöpfung bewahren können
  • miteinander einen Erntedankgottesdienst besuchen

Kontakt:
Marie-Luise Fahr
Referentin für die Arbeit mit jungen Familien, Fachberatung Familienbildungsstätten der EKHN 
Zentrum Bildung und Gesellschaft der EKHN
Heinrichstraße 173, 64287 Darmstadt
marie-luise.fahr@ekhn.de 

Kategorie: Feste und Feiern

Am Fest Allerseelen denken die Christen an ihre verstorbenen Verwandten und Bekannten. Sie besuchen die Gräber und nehmen an Prozessionen und Andachten teil. Die Gräber werden mit Blumen und Kränzen geschmückt. Die Menschen stellen Grablaternen auf und zeigen damit, dass sie sich mit den Verstorbenen verbunden fühlen.

Ähnlich wie Allerheiligen ist Allerseelen auch ein Fest der Gemeinschaft aller gläubigen Christen: der Lebenden und Verstorbenen.

Auch die Gedenktage an die Verstorbenen gehören nicht nur zum Kirchenjahr, sondern können ein wichtiges Ritual im Familienleben sein, wenn es einen Trauerfall gegeben hat. So hat ein Innehalten und Gedenken an einen Verstorbenen einen besonderen Platz.

Anregungen für das Familienleben:

  • Grablicht gestalten
  • gemeinsam zum Friedhof gehen
  • Erinnerungsstein bemalen/beschriften und aufs Grab legen
  • gemeinsam für die Verstorbenen beten, Kerzen anzünden
  • Erinnerungen aufleben lassen beim Betrachten von alten Bildern
  • Plätze und Orte aufsuchen, die für den Verstorbenen wichtig waren.


Kontakt:
Marie-Luise Fahr
Referentin für die Arbeit mit jungen Familien, Fachberatung Familienbildungsstätten der EKHN 
Zentrum Bildung und Gesellschaft der EKHN
Heinrichstraße 173, 64287 Darmstadt
marie-luise.fahr@ekhn.de 

Kategorie: Feste und Feiern

Am 11. November ziehen Erwachsene und Kinder mit Laternen durch die Straßen und singen Lieder. An einem Feuer wird die Martinsgeschichte vorgelesen oder gespielt. Das Thema „Teilen“ steht im Mittelpunkt.

Nach der Legende wurde Martin um 316 im heutigen Ungarn geboren. Er musste seinen Militärdienst ableisten. Wegen seiner Güte und Bescheidenheit war er bei den Soldaten sehr beliebt. Die Legende erzählt, dass Martin an einem kalten Wintertag einen frierenden Bettler am Straßenrand fand. Er teilte seinen Mantel und schenkte ihn dem Bettler. Er half ihm und rettete ihm das Leben. Nach dem Militärdienst wurde Martin Priester und später zum Bischof gewählt. Martin wies dieses hohe Amt zurück und soll sich in einem Gänsestall versteckt haben. Das Schnattern der Gänse verriet ihn, und er wurde zum Bischof ernannt. Deshalb gibt es an St. Martin auch die Tradition der St. Martins-Gans. Auch als Bischof lebte Martin wie ein einfacher Mönch. Er widmete sich weiterhin den armen und kranken Menschen

Anregungen für das Familienleben:

  •  Buch: „Alles für Sankt Martin“ Geschichten, Bastelideen, Lieder und Rezepte, Gabriel Verlag
  • Martinsbrot backen und es miteinander teilen
  • Laterne basteln
  • am Martinszug teilnehmen
  • gemeinsam überlegen, mit wem man Freude, Wohlstand, Spielzeug teilen kann
  • Fensterbild zum Heiligen Martin gestalten
  • mit Playmobil-Figuren die Geschichte von St. Martin und dem geteilten Mantel nachspielen
  • über Armut und Reichtum (materiell und seelisch), Teilen und Verweigern nachdenken

Kontakt:
Marie-Luise Fahr
Referentin für die Arbeit mit jungen Familien, Fachberatung Familienbildungsstätten der EKHN 
Zentrum Bildung und Gesellschaft der EKHN
Heinrichstraße 173, 64287 Darmstadt
marie-luise.fahr@ekhn.de 

Kategorie: Feste und Feiern

Am 1. November ist der Festtag „Allerheiligen“. Es ist ein über 1200 Jahre altes Fest der Katholiken. Allerheiligen ist ein Fest der Freude und Gemeinschaft mit all den heiligen und seligen Menschen. An diesem Festtag erinnert die Kirche an die Menschen, die nach dem Evangelium ihr Leben ausgerichtet hatten und die Seligkeit erreicht haben und dass Christen an diesem Fest in einer großen Gemeinschaft stehen.

Seit einigen Jahren erfreut sich das Halloween-Fest großer Beliebtheit. Am Abend des 31. Oktober ziehen Kinder, die als Hexe, Gespenst oder Vampir verkleidet sind, von Haus zu Haus und fordern mit dem Spruch „Süßes oder Saures!“ Süßigkeiten.

Aber wie entstand der Name “Halloween”? Am 1. November feiern die Katholiken seit etwa 1.100 Jahren das Fest Allerheiligen als ein Zeichen der Gemeinschaft aller Christen über den Tod hinaus. Im Englischen heißt dieser Tag “All Hallows”. Der Abend des 31. Oktober heißt deshalb auf Englisch “All Hallows Evening” – also “Allerheiligenabend”. Die Abkürzung dafür lautet “Halloween”.

Das heutige Halloween-Fest wird von einigen Seiten kritisch gesehen, da ein “Geisterfest” verherrlicht wird und auf den gleichen Tag fällt wie der Reformationstag.

 Viele ältere Kinder lieben den Gruselspaß:

  • ausgeschnittene Kürbisse, die mit einem Teelicht den Hausflur oder Eingang leuchtend bewachen
  • Halloween-Party mit Schminken und Verkleiden (Hexen, Vampire, Zauberer, Gespenster und Skelette oder Kürbisse)
  • Gruselbuffets bei Kerzenschein
  • verkleidet von Haus zu Haus zu ziehen – wobei sicherheitshalber stets ein Erwachsener in der Nähe sein sollte

Kontakt:
Marie-Luise Fahr
Referentin für die Arbeit mit jungen Familien, Fachberatung Familienbildungsstätten der EKHN 
Zentrum Bildung und Gesellschaft der EKHN
Heinrichstraße 173, 64287 Darmstadt
marie-luise.fahr@ekhn.de 

Kategorie: Feste und Feiern

Am Beginn der Adventszeit – am 6. Dezember – wird das Fest des heiligen Nikolaus gefeiert. Es ist mit vielen verschiedenen Bräuchen verbunden. Meistens tritt der Nikolaus als Gabenbringer auf; er beschenkt Kinder und Erwachsene, kommt zu Besuch oder steckt heimlich und ungesehen Geschenke in aufgestellte Stiefel vor der Tür.

Es gibt viele Erzählung und Legenden über den heiligen Nikolaus, die das Leben des gütigen Bischofs beschreiben. Nikolaus wurde im 4. Jahrhundert als Sohn reicher Eltern in Kleinasien (der heutigen Türkei) geboren. Seine Eltern waren sehr reich und starben früh. Der junge Mann Nikolaus lebte ein Leben im Luxus, bis er eines Tages erkannte, dass ihn das nicht erfüllte. Daraufhin gab er den armen und kranken Menschen von seinem Reichtum ab. Eine Legende erzählt, wie er drei Töchtern eines armen Mannes mit Gold gefüllte Beutel in die Kammer warf, damit sie sich Aussteuer für die Hochzeit kaufen konnten. Später setzte sich Nikolaus als Bischof für arme, notleidende und verfolgte Menschen ein. Er ist der Schutzpatron der Kinder, Schüler und der Seeleute.

Die Zeiten, in denen das Nikolaus-Fest missbraucht wurde, um Kindern Strafpredigten über Missetaten zu halten, sollten lange vorbei sein.

  • • gemeinsam Schuhe putzen und vor die Tür stellen
  • • dem Nikolaus ein Bild malen
  • • für den Besuch des Nikolaus eine Feier vorbereiten
  • • anderen eine kleine Überraschung bereiten
  • • Nikolaus-Lieder singen
  • • Nikolaus-Spruch: „Lieber guter Nikolaus, komm doch heut in unser Haus. Lehr uns an die Armen denken, lass uns teilen und verschenken. Zeig uns, wie man fröhlich gibt, wie man hilft und wie man liebt.“

Kontakt:
Marie-Luise Fahr
Referentin für die Arbeit mit jungen Familien, Fachberatung Familienbildungsstätten der EKHN 
Zentrum Bildung und Gesellschaft der EKHN
Heinrichstraße 173, 64287 Darmstadt
marie-luise.fahr@ekhn.de 

Kategorie: Feste und Feiern

Ende November bzw. Anfang Dezember beginnt die Adventszeit und damit das christliche Kirchenjahr. Advent heißt wörtlich übersetzt “Ankunft”. Im Advent warten die Christen auf die Geburt Jesu und bereiten sich auf dieses Fest vor. Der Adventskranz mit seinen vier Kerzen zeigt uns: Vier Wochen dauert das Warten bis zum Weihnachtsfest.

Das Warten lässt das kommende Ereignis spannender werden, steigert die Freude und Begeisterung. Die Adventszeit steht für das Geheimnisvolle, für Wünsche, Erwartungen und Hoffnungen. Kerzen, Tannengrün und Lichter sind Symbole der Hoffnung und Beständigkeit.

Anregungen für das Familienleben:

  • ein Adventskalender für die ganze Familie mit Gutscheinen für gemeinsame Unternehmungen
  • gemeinsam Plätzchen backen
  • etwas zusammen basteln
  • regelmäßig den Adventskranz anzünden, dabei singen, erzählen, vorlesen, beten
  • eine Krippenlandschaft bauen; an jedem Tag bis zu Weihnachten eine Krippenfigur mehr in die Landschaft setzen – bis am Heiligabend das Jesusbaby dazukommt
  • Haustür mit einem Kranz schmücken
  • als Zeichen der Vorfreude Zimmerfenster schmücken
  • Lied: „Mache dich auf und werde Licht“

 

 


Kontakt:
Marie-Luise Fahr
Referentin für die Arbeit mit jungen Familien, Fachberatung Familienbildungsstätten der EKHN 
Zentrum Bildung und Gesellschaft der EKHN
Heinrichstraße 173, 64287 Darmstadt
marie-luise.fahr@ekhn.de 

Kategorie: Feste und Feiern

In den meisten Familien ist Weihnachten neben den Geburtstagen das wichtigste Fest. Auch viele Menschen, die keinen engen kirchlichen Bezug haben, feiern es und genießen das Zusammensein. In verschiedenen Teilen der Erde gibt es ganz unterschiedliche Weihnachtsbräuche, auch unterschiedliche Tage, an denen das Fest begangen wird.

Gemeinsam ist allen der Ursprung: Christen feiern die Geburt Jesu. Das Wort “Weihnachten” verweist darauf: Es ist die geweihte, die heilige, Nacht, in der Jesus als Sohn Gottes geboren wurde. Die Freude darüber kommt in Weihnachtsliedern, in Geschichten und Krippenspielen, in Musik und Weihnachtsbräuchen zum Ausdruck. Ganz besonders anschaulich wird es, wenn eine Krippe aufgestellt wird: die Figuren zeigen sinnbildlich auf, was sich an Weihnachten ereignete.

Kinder und Erwachsene beschenken sich gegenseitig. Darum ranken sich noch einmal ganz eigene Bräuche, sei es der Besuch des Christkindes, des Weihnachtsmanns oder gefüllte Socken.

Gläubige Christen sehen die Bescherung als Zeichen der Freude und des Glücks, dass Gott mit der Geburt Jesu das schönste Geschenk den Menschen gemacht hat.

 Anregungen für das Familienleben:

  • mit Kindern die Krippe aufstellen
  • Schmücken des Wohnzimmers mit Kerzen, Tannengrün, Sternen
  • gemeinsam den Tannenbaum schmücken
  • an einsame Menschen denken, sie besuchen oder eine Kleinigkeit vorbeibringen
  • gemeinsam das Essen vorbereiten
  • Ausmalbild von Jesus, Maria und Josef zur Verkürzung der Wartezeit
  • Lesen der biblischen Weihnachtsgeschichte – Lukas-Evangelium 2,Vers 1-20.
  • Besuch eines Krippenspiel-Gottesdienst in der Kirche
  • gemeinsames Singen mit anschließender Bescherung

Kontakt:
Marie-Luise Fahr
Referentin für die Arbeit mit jungen Familien, Fachberatung Familienbildungsstätten der EKHN 
Zentrum Bildung und Gesellschaft der EKHN
Heinrichstraße 173, 64287 Darmstadt
marie-luise.fahr@ekhn.de 

Kategorie: Feste und Feiern

Wenn ein altes Jahr zu Ende geht und ein neues Jahr beginnt, ist das eine gute Möglichkeit, mit Kindern über die vergangenen Erlebnisse nachzudenken und Wünsche fürs neue Jahr zu formulieren.

Anregungen für das Familienleben:

  • Geht mit der ganzen Familie an Neujahr den Kalender des vergangenen Jahres durch: Was war wann los? Welche schönen, welche traurigen Momente gab es?
  • mit kleineren Kindern, die nicht bis Mitternacht aufbleiben, ein kleines Feuerwerk mit Wunderkerzen machen
  • auf Raketen verzichten und selbst mit Instrumenten Krach zum Jahreswechsel erzeugen
  • gute Wünsche füreinander überlegen und zu Mitternacht einander sagen bzw. aufschreiben
  • Fackelwanderung machen
  • gemeinsam Essen vorbereiten und gut essen
  • Lied: „Es war eine Mutter, die hatte vier Kinder“

Kontakt:
Marie-Luise Fahr
Referentin für die Arbeit mit jungen Familien, Fachberatung Familienbildungsstätten der EKHN 
Zentrum Bildung und Gesellschaft der EKHN
Heinrichstraße 173, 64287 Darmstadt
marie-luise.fahr@ekhn.de